5 wertvolle Tipps für Self-Storage Start-ups

Self-Storage Start-ups wollen schnell & günstig starten. Hier unsere Tipps für Selbermacher in der Startphase:

Tipp #1: Standort gut wählen

Gute Standorte stehen sichtbar an einer Hauptstraße - damit ihn viel Menschen sehen, die Lagerplatz brauchen. Self-Storages werden gerne neben Einkaufszentren oder in ehemaligen Supermärkten gebaut.

Anzeichen für Lagerbedarf sind viele Haushalte in der Umgebung, keine oder feuchte Keller. Ein ausgebuchtes Lager in der Nähe kann heißen, dass es Platz für einen Mitbewerber gäbe - bauen Sie aber nicht zu nah, ein Preiskampf schadet beiden.

Manche Self-Storage-Berater bieten Marktanalysen - aber keine Garantien. Letztendlich zählt auch Ihre Ortskenntnis. Eine Neueinsteigerin ins Self-Storage aus Bayern sagt es so:

"Man muss den Standort, an dem man starten möchte, schon irgendwie kennen. Nicht alles, was auf dem Papier gut aussieht, ist es dann auch. Das weiß man dann aber nur, wenn man die Umgebung wirklich kennt."

Fazit: Die schwierigste Aufgabe für Betreiber ist, einen guten Standort zu finden. Konzentrieren Sie sich anfangs ganz darauf. Der Rest ist vergleichsweise einfach.

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Tipp #2: Markt testen

Prüfen Sie den Markt, bevor Sie den Standort mieten oder kaufen. Schlaue Immobilienentwickler prüfen den Markt schon bevor sie ihr Angebot realisieren. So geht's:

  1. Teaser-Website bauen: Erstellen Sie eine Website mit Warteliste, die Ihr Self-Storage ankündigt. Verwenden Sie dafür den kostenlosen Website-Baukasten von Umso oder Jimdo und günstige Stock-Fotos.
  2. Inserate schalten: Bewerben Sie Ihr Self-Storage auf Immobilienportalen. Wenn Sie das Geld dafür haben, werben Sie mit Google Ads, oder auf einer Plakatwand in der Nähe.
  3. Anfragen prüfen: Kommen Besucher auf die Website oder Anmeldungen auf die Warteliste? Dann ist das ein gutes Zeichen, dass der Standort funktionieren kann.

Fazit: Testen Sie den Markt, bevor der Standort steht. Dieser Test ist günstiger als die nachträgliche Erkenntnis, dass man an der falschen Stelle gebaut hat.

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Tipp #3: Puffer planen

Wir kennen noch keinen Unternehmer, der sein Self-Storage zusperren musste - aber einen, der verkaufen mussten, weil die Geldreserven erschöpft waren.

Entwickeln Sie sparsam und planen Sie Puffer ein, denn der Break-even kann später kommen, als erhofft. Achten Sie auf Rücklagen und bei Mietverträgen auf ausreichend Laufzeit.

Auch die Ausgaben lassen sich kürzen: Holen Sie sich eine Software mit eingebautem Shop wie Storeganise, und verzichten Sie auf Smart Locks an den Boxen - ein PIN-Pad am Eingang, Vorhängeschlösser mit Zifferncode & Rubik sind genug.

Fazit: Sparsam entwickeln, Puffer einplanen - so schaffen Sie es auch dann zur Profitabilität, wenn der ursprüngliche Wachstumsplan nicht aufgeht.

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Tipp #4: Angebot fokussieren

Neueinsteiger haben viele Ideen. Wertschließfächer, Mietgaragen, Abholstationen. Regale für die Boxen. Storage für Wein & Akten. Apps und optimierte Shops.

Unsere Kunden haben diese Ideen schon getestet. So viel Spaß es gemacht hat, es zu versuchen, so ernüchternd sind die Ergebnisse. Fokussieren Sie sich anfangs ganz auf Lagerraum ohne Extras - das vereinfacht auch das Marketing.

Fazit: Mieter suchen schönen, sicheren Lagerplatz in Ihrer Nähe. Bauen Sie ein einfaches Produkt und konzentrieren Sie Ihr Marketing auf diesen Bedarf.

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Tipp #5: Kostenlos Rat holen

Die ersten Start-ups im Self-Storage mussten sich wissen teuer erarbeiten. Wir, Karibu, haben sie dabei begleitet und viel gelernt. Das Wissen teilen wir - ganz ehrlich - weil eine gute Platzierung auf Google mehr bringt, als für jeden Tipp die Hand aufzuhalten.

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Über den Autor

Sebastian Kerekes ist IT-Berater für Self-Storage und hilft mit Karibu Immobilien-Unternehmern moderne, voll automatisierte Self-Storage-Anlagen zu errichten.

Das Karibu Blog

"Ich will zu 100 % teilen, was ich weiß," sagt Kerekes. Dieser Blog ist aus den Fragen unserer Kunden entstanden. Senden Sie uns Ihre an info@karibu.com.

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